Dienstag, 29. November 2016

Es ist fast geschafft - Hier schonmal der BUCH-TRAILER für den MONSTERFRESSER! :-)


Es ist alles in die Wege geleitet, eBooks und Print sind sogar schon erhältlich. Ich denke aber, ich werde die Links erst Posten, wenn auch die Hörbücher online sind.

Hier nochmal die korrekte Reihenfolge:

1 - Wiedergeburt
2 - Die Schlangenkönigin
3 - Ein Mann Gottes
4 - Schwester voll der Gnade
5 - Die Bestien von Fort Hunter
6 - Blutzoll
7 - Bohannons letzter Ritt
8 - Zwei Ghoule und ein Gitter

Wer es nicht abwarten mag, kann ja schon mal hier stöbern: Autorenseite .

Wie gesagt, sobald alles komplett ist, gibt es nochmal detailliertere Informationen! Gute Rest-Woche wünsche ich! :-) 

Donnerstag, 13. Oktober 2016

NACHWELT 2018- Kurzgeschichte: Der Geist der Gleise auf Youtube und als kostenloses eBook


  


 Diese Story spielt ein paar Wochen nach dem zweiten Band von Nachwelt 2018 «Unter Ivans Knute», ungefähr zeitgleich mit der Handlung von «Blutarm» und ist als kleines Goodie gedacht, das die Zeit überbrücken soll, bis es mit Band 4 (noch namenlos) weitergehen wird.

Da sie auf Band 2 aufbaut, besteht SPOILERGEFAHR! für diejenigen, die gerade erst neu zu NACHWELT 2018 gefunden haben.

Ich persönlich denke nicht, dass der Genuss der offiziellen Bände dadurch sehr geschmälert wird, aber wer in diesem Punkt empfindlich ist, sollte sich besser zuerst «Die Ratten von Frankfurt» und «Unter Ivans Knute» zu Gemüte führen. Entweder als Rohversionen auf Youtube oder eben die offiziellen, erweiterten Versionen auf Amazon, Audible oder ITunes.

Das Jagdmesser in seiner Hand schleudert tausende, winzige, rote Tropfen durch die Luft, als er wild damit herumwedelt.
Rolf schwenkt das Sturmgewehr herum und drückt ab.
Klick.
Er kann auch dieses Klicken nicht hören, aber das Ausbleiben des Rückstoßes sagt ihm, dass es da sein muss. Es gelingt ihm, dem ersten wütend von unten geführten Stoß auszuweichen, aber das Sturmgewehr entgleitet dabei seinen Händen und landet neben dem Beil auf dem Schlachtfeld.
Er versucht panisch, einen Überblick zu bekommen. Seine Augen huschen hierhin und dorthin, lassen seinen Angreifer aber niemals vollständig außer Acht. Aus dem Toben der Schlacht heraus hat sich ein Halbkreis um ihn und den Messer-Mann gebildet.
Ist die Schlacht vorbei?
Nein!
Er kann doch nicht wirklich der Letzte sein!
Der Messer-Mann lacht, und Rolf kann den Dreck auf seinen Zähnen sehen. Jetzt fällt ihm auch auf, dass nicht mehr geschossen wird.
Die Reihen derer, die ihn und seinen Gegner eingekreist haben, sind undurchdringlich und die Einzelheiten der Gesichter, die aufgerissenen Augen und die verzerrten Münder, vermischen sich zu einem universellen Ausdruck von Blutdurst, Todesgeilheit und Hass, ein Bild grenzenloser Aggression, die alleine gegen ihn gerichtet ist.





Zum Anhören:




 Zum Lesen:




Sonntag, 4. September 2016

Release-Day: Blutgrütze 2 - Eine Horror-Anthologie für alle, die es derber mögen! :-)



Warnende Worte des Herausgebers Markus Kastenholz:

"BLUTGRÜTZE ist absolut kranken, perversen und geilen Inhalts. Teststudien haben belegt: Das Lesen kurz vor dem Schlafengehen kann zu Alpträumen, Erbrechen sowie Inkontinenz führen (hält meist nur wenige Tage an). Von chronischer Impotenz wurde nicht berichtet, da es den Betroffenen scheinbar zu peinlich war, darüber zu sprechen. Nicht, dass hinterher jemand behauptet, wir hätten Sie nicht gewarnt …"

Mit dabei sind meine Wenigkeit, mit einer Story namens "Doppeljesus" und die folgenden Autoren:

Markus Kastenholz
DER LETZTE HIMMEL
 
Jasmin Krieger
ASCHE UND RAUCH
 
Thomas Williams
FLEISCHESLUST
 
Andreas Laufhütte
DIE FLUCHT
 
Asmodina Tear
GRAUSAMER ENGEL
 
Andreas Ellefred
DER STOLZ EINES PROFIS
 
Rosa Leber
TÄLER DES WAHNSINNS
 
Sören Prescher
KOPFGEBURT
 
Georg Bruckmann
DOPPELJESUS
 
M. C. Mary
HASS MOMENTE
 
A.C. Hurts
 FEDERFLEISCH
 
Torsten Exter
 SCHEIDENSCHLAG 13
 
Wer sich gerne mal in Abgründen, Exkrementen und abgetrennten Gliedmaßen suhlen möchte, darf hier klicken :


Da gibt es auch den berühmten "Blick in´s Buch". :-)

Donnerstag, 25. August 2016

Hörbuch Mini Making-Of "Ein Mann Gottes" / Fail ;)

Es hat ja niemand gesagt, dass es einfach werden würde....


Heute habe ich endlich, voller Vorfreude und ungebremstem Enthusiasmus, mit den Aufnahmen für die nächsten Monsterfresser-Hörbücher begonnen. Der Start war ... hm ... phänomenal ... es gab also Phänomene ... aber seht selbst! ;-)


video



Unterm Strich war es dann aber gar nicht soooo schlimm. Die Rohversionen für "Ein Mann Gottes" sind auf jeden Fall im Kasten! :-)

Ach so - wie man vielleicht den Artworks weiter unten entnehmen kann, habe ich die Titel noch mal geändert.

So sieht´s momentan aus:

Folge 3: Ein Mann Gottes




Folge 4: Schwester voll der Gnade


Folge 5: Die Bestien von Fort Hunter


Folge 6: Blutzoll


Folge 7: Bohannons letzter Ritt



Folge 8: Ein Gitter und zwei Ghoule



Zeitgleich mit den Hörbüchern werden diesmal, für alle, die meine Stimme total schrecklich finden, auch die eBooks erscheinen.

Auch "Wiedergeburt" und "Die Schlangenkönigin".




Desweiteren wird es vielleicht auch einen Sammelband als Print geben, der alle 8 Folgen, die den ersten größeren Abschnitt von Leonard Leechs Reise darstellen, beeinhalten wird - vorrausgesetzt, das Interesse ist vorhanden.

Ihr könnt ja mal Bescheid sagen! :-)

Wann?

Irgendwann im September, hoffe ich!

Samstag, 13. August 2016

Der Monsterfresser - Jetzt kommt der Rotstift!

Uff! Ein weiterer Schritt ist geschafft! :-)





Die Abschriften sind angefertigt - jetzt kommt der Rotstift!

Die vorläufgen Titel lauten:

Folge 1: Die Wiedergeburt (schon als Hörbuch erhältlich)
Folge 2: Die Schlangenkönigin (schon als Hörbuch erhältlich)
Folge 3: Ein Mann Gottes
Folge 4: Schwester voll der Gnade
Folge 5: Die Bestien von Fort Hunter
Folge 6: Der Fluch von Haus Bohannon
Folge 7: Zwei Ghoule und ein Gitter

Für heute mach´ ich Feierabend, aber morgen geht es weiter mit der Arbeit! :-)

Sonntag, 31. Juli 2016

Status-Update Juli/August DER MONSTERFRESSER KOMMT ... 5 neue Folgen im Anmarsch


Mit diesem kleinen, schnell dahingerotzten Video wollte ich meine Freude kundtun, dass es mir gelungen ist, mein Ziel für Juli zu erreichen:

Nämlich fünf neue Folgen für Leonard Leech – Der Monsterfresser zu schreiben.

Naja … so ganz habe ich mein Ziel dann doch nicht erreicht, denn die Stories befinden sich noch in diesem kleinen Buch, das ihr da sehen könnt.

Dass ich das diesmal handschriftlich gemacht habe, war durchaus Absicht, denn auf diese Weise habe ich eine zusätzliche Korrekturstufe in den Entstehungsprozess eingefügt, denn ich bin mir sicher, dass ich beim Übertragen die Qualität des Textes noch einmal steigern kann.

Das dauert zwar deutlich länger, aber ich denke, der Aufwand wird sich lohnen.

Ich werde also meine freie Zeit im August damit verbringen, das alles noch einmal abzutippen, auf Herz und Nieren zu prüfen und zu verbessern um dann, am Ende des Prozesses, die Hörbücher einzulesen und mir etwas nettes für die eBooks einfallen zu lassen.

Aber was ich bisher darüber sagen kann, ist, dass es spannend wird. :-)

Es gibt Monster vielerlei Art, religiöse Eiferer, seltsame Träume, gelbe Augen, blaue Bohnen, Whisky, interessante Wendungen, neue Freunde, neue Feinde, neue Friedhöfe, ein Waisenhaus, eine Kutsche, eine silberne Kette und eine stets hungrige und nicht immer zurechnungsfähige Hauptfigur. Oh ... und Mücken … wie konnte ich nur die Mücken vergessen?

Ich hoffe, dieser kleine Einblick in den Entstehungsprozess hat ein wenig Spaß gemacht. Ich bin auf jeden Fall ganz zufrieden bis jetzt und mache mir erstmal noch einen netten Sonntagabend. :-)

Dienstag, 12. Juli 2016

Fertig mit Nexus - Das Internet im Kopf von Ramez Naam



So, wie angekündigt, hier meine abschließenden Gedanken zu "Nexus".

Ich werde mir die anderen beiden Bände (Crux und Apex) auf jeden Fall auch zu Gemüte führen. Naam schreibt einfach sehr gut, wobei man doch deutlich eine Art Kluft zwischen der Thrillerhandlung und dem Sci-Fi-Teil des Buches spürt.

Das Werk als solches hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber das Nachwort war irgendwie dennoch das Beste daran.
Da nämlich geht Naam etwas auf die wissenschaftlichen Hintergründe seines Settings ein und das - obwohl ich alles andere als naturwissenschaftlich veranlagt bin - macht mir persönlich sehr viel Lust, tiefer in die Materie einzutauchen.

Denn: so weit hergeholt, wie man vielleicht meinen möchte, ist das alles gar nicht unbedingt.

Reptilien-Gene um Gliedmaßen wachsen zu lassen?
Extrem-Doping für Super-Soldaten?
Gezielt in den Chemiehaushalt des Gehirns eingreifen um sich selbst oder andere zu konditionieren?

Läuft, und Naam gibt Lesetips dazu. Bei Gelegenheit werde ich ihnen folgen! ;)

Unter anderem deswegen ein absoluter Lesetip für Sci-Fi-Freunde! :-)

Samstag, 25. Juni 2016

Jubiläum! 2 Jahre NACHWELT 2018... und kein Ende in Sicht!

*Fanfaren* Leset, Leset! *Fanfaren*
NACHWELT 2018 Interaktiv - LONEDORF


LONEDORF ist eine, in einer ENDZEIT-Welt (Mad Max, TWD, Stalker etc.) angesiedelte, interaktive Abenteuergeschichte im Setting der Hörbuch-Reihe NACHWELT 2018.


KURZANLEITUNG:

1.:
Starte das Video „Lonedorf Musik“ (https://goo.gl/Xx1VGV) in einem eigenen TAB und lasse es im Hintergrund laufen. Die Lautstärke ist von vornherein so gewählt, dass sie wunderbar zum Text passt (zumindest auf meinen Lautsprechern), aber natürlich kannst Du über Youtube auch selbst entsprechende Anpassungen vornehmen.

2.:
Schnapp Dir einen Zettel und einen Stift. Im Laufe des kleinen Abenteuers wirst Du Anweisungen erhalten. Befolge sie. ;-)

3.:
Starte das Video „Lonedorf Start“ ( https://goo.gl/GC24Gf ). Am Ende jedes Videos hast Du die Möglichkeit, den weiteren Verlauf der Story – DEINER STORY - zu beeinflussen. Ich hoffe, Du überlebst!

4.:
Nimm Dir Zeit. LONEDORF braucht etwas mehr Konzentration als die üblichen Hörbuch-Folgen.

Das war´s schon, viel Spaß in den Trümmern von Bruchfelding! :-)

LINKS & INFOS

####FACEBOOK: https://goo.gl/P3xwbx
####BLOG:           http://georgbruckmann.blogspot.de
####WEB:             http://nachwelt2018.de
####AMAZON:    http://goo.gl/K228Tw

GOODIES:
eBook „Hexagon der Finsternis“: http://goo.gl/c7mNaV
FanFic „Das Beben von Goodsprings“: https://goo.gl/ak74db

Wenn Du mit LONEDORF und NACHWELT 2018 etwas Spaß hattest, abonniere, vergib Likes, schau auf Facebook vorbei, schleppe Freunde an, sprich darüber! Wäre toll! :-)

ANMERKUNGEN:
Um Spoiler zu vermeiden sind die Kommentare überall – mit Ausnahme des Videos „Lonedorf Start“ - deaktiviert bzw. ich werde sie nur dort genehmigen. Wenn es etwas zu sagen gibt, dann bitte (und gerne!) dort.:-)

Dieses Rollenspiel ist erst mal nur ein Experiment anlässlich des zweijährigen Jubiläums von NACHWELT 2018.
Ich muss sagen, ich habe die Arbeit, die so ein „Abenteuerspielbuch / Soloabenteuer / Text-Adventure“ macht, deutlich unterschätzt. Da mein Fokus hauptsächlich auf den regulären Hörbüchern liegt, weiß ich noch nicht wann ich mit LONEDORF weiter machen werde.
Das kommt auch stark darauf an, ob es euch – meinen Hörern – denn auch wirklich Spaß macht und was Ihr davon haltet.

Wenn ihr aber Spaß damit hattet: Diese Konzept ist alles andere als neu, und auch wenn die „Goldene Zeit“ der Abenteuerspielbücher schon lange vorbei ist, bemüht mal Tante Google, da gibt es noch wahre Schätze zu entdecken! Stichwort: Ian Livingstone / Steve Jackson.

Legt los, eure Fantasie wird immer großartiger, bombastischer und düsterer sein als jede HD-Grafik! :-)

Samstag, 18. Juni 2016

Verspielte Endzeit



Ja, es gibt noch Endzeitspiele neben Fallout, Stalker oder The Last Of Us, und für manche von ihnen ist nicht einmal ein Computer nötig.

NO RETURN ist ein waschechtes Pen&Paper-Rollenspielsystem, das Ende des Jahres erscheinen soll.

Genau mein Thema also! ;)

Deswegen habe ich auch die Ehre in Zukunft den einen oder anderen Audio-Beitrag zu dem Projekt beitragen zu dürfen.

Thematisch ähnlich gelagert wie NACHWELT 2018, aber dennoch ganz, ganz anders, wird NO RETURN von Fans für Fans entwickelt, und das bereits seit 17 (!...!!!!) Jahren.

(Meine Damen und Herren: so sieht wahre Liebe aus! ;-) )

Alles, was ich bisher über das Projekt im Netz gefunden oder in einem persönlichen Gespräch erfahren habe, (Setting  / Charaktererschaffung / Charakterentwicklung / Kampfsystem / Crafting etc.) klingt wirklich gut durchdacht, extrem vielfältig, vielversprechend und vorallem relativ FREI.

Auf die Rollenspieler unter euch kommt also etwas zu, und auch für die, die lieber passiv bleiben und sich in die Endzeit entführen lassen, wird es neuen Stoff geben.

Yay. Zu viel Endzeit geht ja nicht! ;)

Das war das Wort zum Samstag! ;)

Montag, 13. Juni 2016

Now Playing: Nexus: Das Internet im Kopf


Nexus: Das Internet im Kopf 

Interessant, bin gerade mittendrin und noch etwas unentschlossen, wie ich "Nexus" finden soll.

 

Die Idee ist gut, wenn auch nicht ganz neu (glaube ich...), aber hier erstmal der Klappentext von Amazon:

 

"Die Nano-Droge ermöglicht es einem, sich mental mit anderen Menschen und mit den Datenströmen des Internets zu verbinden. Der US-Behörde ERD ist Nexus jedoch ein Dorn im Auge.Sie zwingen den jungen Programmierer Kaden Lane, einen der Miterfinder von Nexus, sich bei einer skrupellosen chinesischen Wissenschaftlerin einzuschleusen. Sie plant, die gesamte Menschheit zu unterwerfen. Doch auch die Behörden gehen für Nexus über Leichen."

 

Das stimmt soweit. 

 

Die bisherigen Stärken sind die Szenen, in denen sich das Bewusstsein vieler Menschen unter Einfluss der Nexus-Droge verbindet, das hat Autor Ramez Naam wirklich klasse hinbekommen.

 

Auch das Innenleben der Protagonisten wird dem Leser/Hörer wunderbar nähergebracht ... eine moralisch schwierige Entscheidung nach der anderen ... und dann wieder, kommt das Werk rüber wie ein "Elite-Truppe-räumt-auf-Tom-Clancy"-Thriller voller Super-Agenten und ehemaliger Elite-Söldner.

 

Aber dennoch hat das Werk genug vom gewissen SciFi-Etwas, um mich weiterhin gepackt zu halten.

 

Abschließende Wertung folgt! :-)

 

 

 

Samstag, 28. Mai 2016

Blutarm - Das Staffel-Finale!

Da ist es - das Staffelfinale von „Blutarm“.




NACHWELT 2018 macht jetzt erstmal Youtube-Pause um die 13 Folgen von „Blutarm“ noch einmal zu überarbeiten und zusätzliche Inhalte für die „Vollversion“ zu erschaffen. 

Außerdem stehen noch allerhand andere Projekte an, sodass die Pause vermutlich wieder ein paar Monate dauern wird. Ihr kennt das ja schon ... ich bin leider nie so fix, wie ich es gerne wäre.


Aber das ist kein Grund zum traurig sein, denn im Juni hat NACHWELT 2018 zweijähriges Jubiläum, und deswegen habe ich in den letzten drei Wochen an einer kleinen Überraschung für alle Freunde von Endzeit&Verzweiflung gebastelt.

Wird irgendwann Mitte Juni fertig sein - und Euch hoffentlich viel Spaß machen!

Also, haltet die Augen auf und die Armbrust gespannt, es könnten Degenerierte in der Nähe sein!

Vielen, vielen Dank euch allen für´s Zuhören!!!!!!! 

Sonntag, 15. Mai 2016

W. Hohlbein / Nachwelt 2018 (Pfingstupdate)

Hohlbein ... auch wenn ich schon als Teenager fand, dass nur 20% seiner Bücher wirklich RICHTIG gut sind - irgendwie begleitet er mich schon mein ganzes, lesendes Leben... schon witzig.

Dieses Interview in der Mediathek von SWR 1 ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und charmant!


Ansonsten war es auch mal wieder Zeit für eine neue Folge von Nachwelt 2018 - Blutarm. Viel Spaß damit! :-)



Sonntag, 1. Mai 2016

Eine kleine Premiere bei NACHWELT 2018


Es gab noch nie zuvor einen 11. Teil bei einer der Nachwelt-Staffeln - bis heute!

Davon abgesehen, habe ich den Blog sträflich vernachlässigt, ich weiß, aber Besserungsvorsätze sind vorhanden!

Sonntag, 17. April 2016

Willkommen zum STAFFELFINALE von "Blutarm"

 ... nicht! :-)

Es ist einfach nur Folge 10, denn dieser Arm braucht ein wenig mehr Zeit um auszubluten. 
 
Ich hoffe, das findet Ihr nicht all zu schlimm? ;)



Es werden noch zwei oder drei Folgen kommen bis das Kapitel abgeschlossen ist und NACHWELT 2018 in die gewohnte Überarbeitungspause geht! :-)

Samstag, 16. April 2016

EUNICE- Das Beben von Goodsprings

FALLOUT zum Lesen? "EUNICE- Das Beben von Goodsprings"

Wer Bock drauf hat kann sich gerne diese kleine Fan-Fiction zu New Vegas herunterladen! :-)

https://goo.gl/ak74db

Viel Spaß damit! :-)


Oh...hier mal ein wenig Getease:

Es hatte alles so harmlos angefangen. Redmond, Mike und ich hatten an diesem Tag eine verlassene Farm in der Nähe von Goodsprings von Rad-Kakerlaken gereinigt und uns dort eingerichtet.

 Wir hatten vorgehabt hier einige Tage zu verbringen, nachdem wir in der Mojave mit einigen Raidern aneinander geraten waren. Während Redmond die Kakerlaken aufspießte, damit sie über dem Feuer kross werden konnten, hatten sich die Umrisse des Händlers und seines Brahmin in der vor Hitze flimmernden Luft abgezeichnet.
 Man konnte weit sehen in Mojave und es dauerte eineinhalb Stunden bis er schließlich in Rufweite war. Mike, der alte Spinner, hatte ihn, die ganze Zeit über, durch sein Fernglas beobachtet, nur um Redmond und mir zu verdeutlichen, das ER der alleinige Herrscher über eben dieses Fernglas war.
Die ganze Zeit.

 Naja, immerhin war er es auch gewesen, der sich dafür eine Schrotladung eingefangen hatte. Seine Plattenweste hatte das meiste zwar abgefangen, aber er hatte dennoch eine angeknackste Rippe davon getragen.

 Auf jeden Fall war es Mike, der den alten Kerl heranwinkte. Er war sonnenverbrannt, faltig und abgerissen, aber er hatte allerhand Nützliches dabei und wir hatten – für unsere Verhältnisse – ziemlich viele Kronkorken, die wir den Raidern abgenommen hatten. Ich meine, im Grunde waren wir nicht viel besser als dieses Pack, aber in unseren Köpfen bestand dennoch ein Unterschied zwischen uns und ihnen.

 Dann, nachdem wir den Handel abgeschlossen hatten, ich hatte einige Patronen für meinen angerosteten 44er und zwei Stimpacks erstanden, saßen wir im Kreis ums Feuer, knabberten an den Kakerlaken herum und teilten uns eine Nuka.
 Wir erzählten uns dies und das. Der Händler hieß Danny Dollars, sagte er und berichtete ein wenig von seinen Reisen. Cesars Legion wäre auf dem Vormarsch, meinte er, und dass uns allen schlechte Zeiten bevor-stünden.

 Das machte uns wenig Angst. Wir alle waren der absoluten Überzeugung, bereits jetzt in schweren Zeiten zu leben, was uns die Illusion gab, dass wir richtig harte Burschen waren und es auf gar keinen Fall schlimmer kommen konnte.

Heute muss ich darüber lächeln, über diese arglose Naivität.

 An diesem Abend waren meine Gedanken abgeschweift, während ich ins Feuer gestarrt und an einem Kakerlakenbein geknabbert hatte. Irgendwann stieß Redmond mich an.
„Friss nicht zu viel von dem Zeug, sonst bist du morgen wieder völlig unbrauchbar. Hör´ lieber dem Alten zu.“

 Ja, der Alte. Er hatte einen stetigen, einlullenden Strom von Worten abgesondert mit seiner heiseren Stimme. Jetzt klinkte ich mich wieder in diesen Strom ein und hörte ihm zu.

„ ...und diese Kerle, die sagten sie seien von der stählernen Bruderschaft. War´n ganz in großes Stahlzeug gehüllt und ihre Stimmen waren ganz komisch wegen der Helme. Und ein Dreibein hatten sie dabei, einen Sentry, so hamse ihn genannt. Und so nen andren Kerl mit Gläsern auf der Nase. N‘Wissenschaftler muss der wohl gewesen sein, nechnech.
Das war von hier aus gesehen hinter Goodsprings, in den Bergen. Würd´ ich an eurer Stelle übrigens lieber umgehen. Da is´n komischer Typ aufgetaucht, der der Sheriffsfrau zur Hand geht. Nicht ungefährlich, der Kerl. Hätte am liebsten alle meine Patronen gekauft, hatte aber nicht genug Korken....hihihi....ich bin sicher, er hat kurz überlegt, ob er mich umnieten soll, um da ranzukommen.“

 „Mann, Alter, komm lieber zurück zu den Stahlheinis. Was in Goodsprings los ist, interessiert doch noch nicht mal die Mirelurks.“

 „Nur die Ruhe. Warum ist die Jugend immer bloß so ungeduldig? Naja, die Stahlheinis ham mir auf jeden Fall nen H...“
Er zögerte und schaute Mike argwöhnisch an.
„...ein paar Kronkorken geboten, um auf ihr Zeug aufzupassen, während sie in diese Höhle gehen wollten. Wir haben eine ganze Weile ver-handelt, der Wissensbubi ist ganz aufgeregt gewesen. Konnts kaum abwarten. Hat ganz schön gedrängelt. Wir sind uns also recht schnell einig geworden. Sind noch nen paar Stunden gelaufen, ich und der Bubi in der Mitte, der Sentry vorne und die Stahlkerle um uns rum. Einmal ist nen Rad-Scorpion aufgetaucht, aber der Sentry hat ihn vor uns allen entdeckt. Das war der Wahnsinn, wie der das Vieh gegrillt hat, sag ich euch!“

Er nahm grinsend einen Schluck aus der Flasche, die wir kreisen ließen.

 „Als wir dann bei der Höhle angekommen sind, ist das Sentry-Ding auf Wache und wir haben unser Lager aufgeschlagen. Der Bubi hat gedrängelt, wollte unbedingt gleich reingeh´n in die Höhle. Aber der Chef von den Stahlburschen wollte, dass wir bis zum Morgen warten.
Hat dem Bubi nicht gepasst, gar nicht. Die ham dann geflüstert miteinander, und irgendwann ist der Bubi laut geworden. Hatte wohl mehr zu sagen als der andere. Die haben dann noch zwei Türme aufgestellt, ihr wisst schon, die mit den Bleispritzen drauf und dann sind sie rein.“

 Redmond, der gerade an der Reihe war, setzte die Flasche an, schluckte und schüttelte sich anschließend. Dann wandte er sich an den Alten.

„Und was ist dann passiert? Sag schon!“

Dollars kicherte heiser. „Was dann passiert ist? Nichts. Nichts ist pas-siert. Rein gar nichts. Ich warte einen Tag. Ich wartete zwei Tage. Am dritten Tag haben die Türme ein paar Cazadore aus der Luft geschossen, aber ich hab mich nicht hingetraut, um mir das Fleisch zu schnappen. Ich mag die Dinger nicht, also die Türme. Man kann nie wissen, was die denken. Am vierten Tag hat sich auch nichts getan. Am fünften ist mir langsam das Essen ausgegangen. Ich hab mich dann aufgemacht, habe meine braves Brahmin beladen, meine Gerda, und bin hinter den Türmen vorbei geschlichen. Die Kerle hatten mich nur für drei Tage bezahlt, da brauch ich mich nicht schämen. Ich bin immer an der Fels-wand lang, bis ich weit genug weg war von den Dingern und bin meines Weges gezogen.“

 Sein Tonfall machte deutlich, dass er die Geschichte für beendet hielt. Mike passte das ganz und gar nicht.
„Und dann? Komm, sag schon!“
Redmond fuhr ihn maßregelnd an.
„Mike, du Strahlhirn, Du hast nicht verstanden was er uns sagen will, oder? Mann, die sind tot! Die sind tot, und ihr ganzer Kram liegt noch da rum! Power-Rüstungen! Ein Sentry-Bot! Zwei autonome Geschütztürme! Damit könnten wir uns etwas aufbauen! Er...“

Redmond nickte in meine Richtung.

„...kann die Dinger hacken! Das alles kann uns gehören! Was wir damit anstellen könnten! Denkt doch mal nach! Wir könnten uns einen guten Ort suchen und ihn sichern. Endlich leben, ohne Angst vor Raidern, Ghulen oder Rad-Zeuch haben zu müssen!“

 Die Leidenschaft, die er in seine Worte legte, überraschte mich nicht, er war des Umherziehens schon eine Weile müde, das wusste ich. Und jetzt, als er das alles laut aussprach, merkte ich, dass es mir genau so ging. Eine eigene Siedlung. Wäre das nicht großartig?
Aber da war ein Haken, ein klitzekleiner.
Mike sprach aus, was ich dachte.

 „Und warum, Redmond, glaubst du, verdammtes Atom nochmal, dass das, was drei Typen von der Stählernen Bruderschaft umgebracht hat, nicht auch uns umbringen könnte?“

 Die Worte hallten lange nach in unserer kleinen Runde und am Ende war ich es, der wieder das Wort ergriff.

 „Das ist schon ein Punkt, Mike, aber auf der anderen Seite: wie lange willst Du denn noch planlos durch die Mojave ziehen? Soll das denn wirklich alles sein, was es für uns gibt? Uns mit Raidern anlegen, Kakerlaken fressen und von Tag zu Tag leben? Diese Ausrüstung ist mit Kronkorken oder Patronen nicht aufzuwiegen. Wir könnten ein Gebiet sichern, Essen anbauen. Leute würden zu uns kommen und bei uns wohnen wollen. Frauen. Kinder. Wir könnten ihnen Schutz bieten. Endlich mal ein halbwegs anständiges Leben!“

 Ich hatte Feuer gefangen.

 Wir haben an diesem Abend noch eine ganze Weile diskutiert, aber schließlich konnten wir Mike überzeugen. Der Alte lächelte verschmitzt, als wir ihn baten, den Weg zur Höhle ein weiteres Mal zu beschreiben.

 Ich war mir sicher, dass er eine Sekunde lang überlegte, ob er uns für die Informationen weitere Kronkorken abluchsen sollte, aber dann schien er sich daran zu erinnern, dass wir ihm unser Geld schon beinahe restlos ausgehändigt hatten und ließ es gut sein.

 Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg.

 Die Temperatur, die über Nacht empfindlich gesunken war, stieg zu-sammen mit der erbarmungslosen Sonne bald in schwindelerregende Höhen. Der alte Händler hatte noch ein paar Tage in dem Haus bleiben und sich ausruhen wollen. Dann würde er nach New Vegas aufbrechen, nach New Vegas, wo es Klimaanlagen und fließendes Wasser gab. So ein Weichei, dachte ich, aber ich verzieh es ihm sogleich aufgrund seines Alters. Sein Brahmin sah nicht viel besser aus als er und ich nahm mir vor den beiden die Daumen zu drücken.

 Wir umgingen Goodsprings, so wie der Alte es uns geraten hatte. Hätten wir sowieso getan, denn es gab Gerüchte über Pulverbanditen, die sich dort herumtreiben sollten. Nicht dass wir Angst vor den Kerlen gehabt hätten, wir doch nicht, aber wir wollte auch keinen Ärger riskieren, nicht so kurz vor einem Jacken-Pot.
Am späten Nachmittag kamen wir an den Bergen westlich von Goods-prings an und arbeiteten uns in Richtung Norden voran.
 Aufgrund unserer Handelstätigkeiten waren wir etwas schwerer beladen als sonst. Deswegen kamen wir nur recht langsam vom Fleck.
In der ganzen Zeit, in der wir einen Fuß vor den anderen setzten und hin und wieder eine Pause einlegten, redeten wir kaum. Jeder von uns schien seinen ganz eigenen Gedanken von Ruhe und Wohlstand nachzuhängen.

 Es war Redmond, der den Todeskrallenschädel entdeckte, den Dollars uns als Wegmarkierung genannt hatte. Das untere Drittel des ausge-bleichten und vom Wüstensand und den Jahren glatt geschmirgelten Gebeins schien fest mit den Felsen verwachsen zu sein, aber es schüttelte mich trotzdem, als wir daran vorbeigingen. Das Vieh musste zu seinen Lebzeiten gigantisch gewesen sein. Wer es wohl getötet hatte?

 Mike blieb stehen und suchte mit seinem Fernglas den Hang über uns ab. „Ich sehe die Geschütztürme und das Zelt, dass sie aufgebaut haben. Wir müssen jetzt ganz nah an den Felsen bleiben und uns von der Seite nähern, sonst zersieben die Dinger uns.“
Ich folgte seinem ausgestreckten Zeigefinger. Ja, da oben war ein metallischer Lichtreflex zu sehen.
Das mussten sie sein. Ich hoffte nur, dass es mir wirklich gelingen würde, die Türme zu hacken.

 Als wir auf zwanzig Meter herangekommen waren, konnten wir bereits leise das bedrohliche Summen und Fiepen ihrer Servo-Elektrik hören.
Sie waren aktiv, scannten die Gegend und suchten nach Zielen.
Ich riss meinen Blick von dieser Gefahr los und lenkte ihn auf den, sich direkt unterhalb der Waffentürme befindenden, Pfad.
Inzwischen lagen dort noch mehr tote Rad-Viecher herum, als nur die, von denen der Alte erzählt hatte und auch wenn es hauptsächlich Blähfliegen waren, verstanden wir diese Tatsache als Warnung.

Das würde kein Spaziergang werden.

 Wir schlichen im Gänsemarsch und dicht an den Felsen gepresst weiter. Mit einem Mal kam mir die Idee, den Worten von Mister Dollars zu vertrauen, nicht mehr besonders klug vor. Selbst, falls sie hundert-prozentig der Wahrheit entsprachen, konnten wir nicht sicher sein, uns wirklich außerhalb des Bereiches zu befinden, den die beiden Türme sicherten.

Das Summen ihrer Elektrik wurde immer lauter.

Da! Der Lauf der Minigun, die uns am nächsten war, begann sich in unsere Richtung zu drehen!

 Als uns nur noch zehn Meter vom provisorischen Camp der Stahl-brüder trennten, löste sich ein Stein unter Redmonds Stiefel und polterte den Abhang hinunter.
Redmond nuschelte einen Fluch in sich hinein und die Türme reagierten sofort.
Wieder surrten die Servos, die Läufe der Miniguns begannen zu rotieren und spuckten unter höllischem Getöse einen Bleihagel in Richtung des kullernden Steins.

 Das war unsere Chance. Wir rannten die letzten zehn Meter und dann waren wir endlich raus aus der Gefahrenzone, endlich hinter den Läufen der autarken Waffensysteme.
Mike trat an eine von ihnen heran.
„Die Munitionsgurte sind noch beinahe voll!“
Ich zeigte ihm den Daumen nach oben, während ich nach dem Kontrollterminal suchte. Neben mir mühte Redmond sich mit einer Haarnadel, von denen er immer einige mit sich herumtrug, und einem Schraubenzieher am Schloss einer großen Ausrüstungstruhe ab, auf die in militärisch wirkenden Lettern „Bruderschaft des Stahls“ geschrieben stand.

 Endlich fand ich das Terminal. Es stand unter einer Zeltplane, die sie mit ein paar Teleskopstangen aufgespannt hatte, auf einem Klapptisch. Ich ging hinüber und schaltete es ein. Die Sicherheitsabfrage war nicht einfach zu knacken, aber dennoch schaffte ich es beim zweiten Versuch und dann flackerte das Befehlsmenü in grünen Buchstaben vor meinen Augen.


TURMSTEUERUNG
SENTRY-BOT STATUS
EXPEDITION XM9T/73 AUFTRAGSPARAMETER
PERSOENLICHES LOGBUCH QUENTIN DAWSON


„Soll ich die Türme abschalten, oder wollen wir damit warten, bis sie wir wieder aus der Höhle raus sind?“
Mike und Redmond, der den Deckel der Truhe nach oben klappte, sahen sich an.
„Schalte sie ab. Wär´ doch schade wenn sie leer geschossen wären, wenn wir zurück kommen“
Ich tat es und bewegte danach den Cursor auf SENTRY-BOT STATUS, um zu sehen ob der mobile Roboter noch funktionstüchtig war.

„Das Dreibein ist offline. War zuletzt auf den Scout-Modus geschaltet. Sie haben den Sentry als Vorhut benutzt.“
„Ist er zerstört? Kam es von Redmond.
„Weiß ich nicht, kann auch sein, dass einfach nur die Verbindung abgebrochen ist. In diesem Fall wäre er immer noch im Scout-Modus und könnte nur direkt gehackt werden.“
„Das hieße aber, dass du nahe ran müsstest, richtig?“
„Richtig“
Wir alle wussten was das bedeutete. Es war fast unmöglich, so nahe an einen Sentry-Bot heran zu kommen, dass man Zugriff auf die Direktsteuerung hatte. Und sehr gefährlich.
„Ist da noch was?“
„Ja, warte mal.“

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Die komplette Version gibt es hier: https://goo.gl/ak74db als kleines .Pdf zum Download.

Ich hoffe ihr habt Spaß daran ! :-)

Sonntag, 27. März 2016

A Perfect Day - Vögeln für das bosnische Volk!



Meine Damen und Herren, es mag sein, dass ich gestern etwas zu viel Rotwein intus hatte, aber dieser Film ist einer der besten, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

Und völlig außerhalb meiner Genres. Aber einfach nur Hammer.

Benicio del Torro!
Vögeln für das bosnische Volk!
Ein Fettsack im Brunnen!
Kühe!
Kein Seil!
Bürokratischer Schwachsinn!

Die Dialoge sind extrem witzig, der Film nimmt sich (oberflächlich) nicht zu ernst und Drama, pragmatische Jokes und Galgenhumor liegen so dicht beieinander, da kann man nur staunen!

Lange her, das mich ein Film mal wirklich beeidruckt hat! Empfehlung! :-)

Donnerstag, 17. März 2016

Buchvorstellung: Ready Player One

Titel: Ready Player One
Autor: Ernest Cline



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Ein wahres Feuerwerk aus irrwitzigen Ideen, furioser Action und großer Spannung

Im Jahr 2044 hat die Welt für Wade Watts nichts mehr zu bieten. Und so flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, der in OASIS versteckt ist. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der realen Welt. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem unvorhersehbaren Ende spielt!


Stimmt der Klappentext? Absolut. Was wurde vergessen? Diese Buch ist ein wahres Nerd-Fest! Es gibt so unendlich viele Zitate und Bezüge zur Gaming-Kultur und Musik, dass man nur mit den Ohren schlackern kann, so intelligent in die Story eingebunden...einfach Wahnsinn...entweder hat Cline ein elefantöses Gedächtnis, oder er hat unglaublich exzessiv recherchiert!

Ich mag diese Buch, weil: Es macht platt...Cyberpunk, emotionale, spannende Story und das alles ausnahmsweise mal OHNE übertriebenen Blutdurst und pornographische Gewalt.

Stärken diese Buches: Die Liebe zum Detail. So viel Geduld muss ein Autor erst mal aufbringen.

Schwächen diese Buches: Vermutlich weiß jemand, der noch nie einen Atari ST in freier Wildbahn gesehen hat, mit diesem Werk nicht sooooo viel anzufangen.

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Mittwoch, 16. März 2016

Ein guter Einstieg für das Hexagon der Finsternis! (eBook kostenlos) :-)


Es ist soweit!
Es kostet nichts!
Es macht hoffentlich viel Spaß!
Es ist das Hexagon der Finsternis!


Hier kostenlos herunterladen:






Ich wünsche viel Spaß damit und freue mich über jeden, der den Link teilt oder vielleicht sogar eine Bewertung hinterlässt! :-)


Montag, 14. März 2016

Buchvorstellung: Der Monstrumologe (Romanreihe)

Titel: Der Monstrumologe (Romanreihe)
Autor: Rick Yancey



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will -

Stimmt der Klappentext? Ja, nur verschweigt er mal wieder Kernelemente: Erstens das Verhältnis zwischen Will-Henry und Warthrope. Das ist wichtig und wird im Laufe der Romanreihe immer wichtiger. Zweitens die Tatsache, dass es in diesen Büchern gerne mal blutig zur Sache geht.

Ich mag diese Buch, weil: Monstergeschichten in bester Gothic-Novell-Manier, eine Rahmenhandlung aus der man einen eigenen Roman machen könnte, Abgründe....einfach alles drin was das Herz begehrt.Inklusive genialer Illustrationen!

Stärken diese Buches: Neben der genialen Handlung ist hier vor allem die Sprache zu erwähnen. So schreibt heute fast niemand mehr. Man stelle sich Lovecraft und Poe ohne Schwächen vor, gemischt mit Mary Shelly und Bram Stoker und der stumpfen Brutalität von Edward Lee. Beeindruckend!

Schwächen diese Buches: Tja...auch wieder die Sprache. Wer nur moderne, einfache Kost gewohnt ist, dem wird hin und wieder der Schädel rauchen. Nicht aufgeben, es lohnt sich!

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Sonntag, 13. März 2016

Buchvorstellung: Schneller als der Tod

Titel: Schneller als der Tod
Autor: Josh Bazell



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben...»Schneller als der Tod« ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam – so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt.


Stimmt der Klappentext? Ja, und diesmal ist auch nichts hinzu zu fügen und auch das Name-Dropping kann man so stehen lassen.


Ich mag diese Buch, weil: Es ist wirklich schnell, unterhaltsam und stellenweise so absurd...ach...einfach herrlich!

Stärken diese Buches: Die Dialoge und vor allem die Gedankengänge des Protas. Trocken, fies und schonungslos direkt....saugeil! :-)


Schwächen diese Buches: Man muss diesen Stil mögen. Ein Ganz-oder-Garnicht-Buch. Rosinen rauspicken is nich!

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Donnerstag, 10. März 2016

Buchvorstellung: Kind 44

Titel: Kind 44 (Leo Demidow 1)
Autor: Tom Rob Smith



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr …


Stimmt der Klappentext? Oh ja, durchaus, aber es wird mal wieder ein wichtiges Element sträflich unterbewertet. Der Roman lebt nicht alleine von Demidows Jagd auf den Kindermörder, sondern von der Gesellschaftsstudie die der Autor hier betreibt.
Denunziantentum und Linientreue prägen die Handlung und verleihen dem Thriller eine zusätzliche Dimension, die ich wirklich beeindruckend finde.
Natürlich fragt man sich, warum ausgerechnet ein britischer Autor dafür prädestiniert sein sollte ein solches Bild über die Stalin-Ära zu zeichnen, aber was dabei herausgekommen ist, nehme ich ihm ab.


Ich mag diese Buch, weil: Es ist spannend, frisch (oder war es zumindest zum Erscheinungsdatum...) und Held Demidow ist ausreichend zerrissen, um von mir gemocht zu werden.

Stärken diese Buches: Bei aller Tiefe recht kompakt, tolle Charakterzeichnung, liest sich praktisch von selbst und reißt mit.

Schwächen diese Buches: Man könnte bestimmt welche finden, wenn man suchen würde...hab ich aber nicht gemacht. ;)

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Dienstag, 8. März 2016

Montag, 7. März 2016

Buchvorstellung: Der Hexer – The Witcher (Die Geralt-Saga)

Titel: Der Hexer – The Witcher (Die Geralt-Saga)
Autor: Sapkowski




Klappentext (Quelle: Amazon.de):

Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...

Stimmt der Klappentext? Oberflächlich betrachtet schon, aber er erwähnt mit keinem Wort die Tiefe, den genial-trockenen Wortwitz und die politischen Seitenhiebe, die Sapkowski in seinen märchenartigen Episoden und Romanen an den Tag legt.

Ich mag diese Buch, weil: Ich die „Witcher“-Spiele sehr, sehr genial finde und ich absolut überrascht war, wie gut sie Sapkowskis Bücher widerspiegeln. Ja, ich bin ein Mode-Sapkowski-Fan, das gebe ich unumwunden zu und bereue es nicht im geringsten.

Stärken diese Buches: Die Dialoge, die Art wie Fantasy-Klischees mit viel Liebe und Respekt durch den Kakao (oder besser: die Kloake) gezogen werden, die versteckten Witze und Anzüglichkeiten. Habe ich bisher in dieser Form noch nie so gut gelesen wie bei Sapkowski. Und natürlich die Handlung selbst, die ist nämlich bücherübergreifend und ganz wunderbar!

Schwächen diese Buches: Kleine Längen sind vorhanden, aber durchaus zu verschmerzen.

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram: weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen mich wieder daran zu erinnern.:-)

Sonntag, 6. März 2016

Im Buch-Tempel der Todesblogger

Bruckmann betrat den Blogger-Tempel unter größter Vorsicht. Der Dschungel, den er durchquert hatte, die lange Fahrt in dem wurmstichigen Kanu, die Wasserfälle, Krokodile, Raubkatzen und Schlangen und wilden, stets hungrigen Kannibalenstämme – das alles war ein gottverdammter Witz gegen das, was ihn hier erwarten würde. Er atmete tief durch, schob sich den Tropenhelm etwas aus der, langsam höher werdenden, Stirn und entzündete die Fackel.

Der Gang schien, wie der Rest des Tempels auch, gänzlich aus Büchern erbaut worden zu sein, die kunstvoll, und, das spürte Bruckmann instinktiv, mit größtmöglichem Respekt aneinander gefügt worden waren.

Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen, drang immer weiter vor in die buchstabenschwere Dunkelheit. Er konnte im Fackellicht das Ende des Ganges nicht erkennen und bald verlor er jegliches Zeitgefühl. Immer wieder blieb er stehen, bewunderte diesen oder jenen, besonders schönen, Einband, ließ seine Finger über die unzähligen Buchrücken gleiten, die ihn umgaben. All diese Ideen, all die Arbeit, die in jedem einzelnen Baustein des Tempels steckte, all das ließ ihn vor Ehrfurcht erschauern.

Sein Blick fiel auf ein Buch, das sich nicht so recht in die psychedelische, lovecraftsche Symmetrie der Wände einfügen wollte. Auf der rechten Gangseite, ungefähr auf Kniehöhe ragte es, ein winziges Stückchen nur, aus dem Gefüge der Mauer.
Vorsichtig ging er darauf zu, beugte sich hinunter und hielt die Fackel so, dass er die Worte auf dem ledernen Einband lesen konnte. Zunächst hatte er Schwierigkeiten, die blutroten Lettern im flackernden Licht zu entziffern, denn sie entzogen sich ihm auf unheimliche Weise.

Immer wenn er dachte, er habe gerade eines der Wörter entschlüsselt verschwammen die Buchstaben vor seinen Augen.
Er konnte sie nicht fassen, weder die Worte auf dem Einband, noch die Tatsache, dass er es soweit in den Tempel hineingeschafft hatte, nur damit ihn jetzt, jetzt wo er sein Ziel beinahe erreicht hatte, seine Augen im Stich ließen.

Schon wollte er sich abwenden, den Gang hinab, weiter in die allumfassende Druckerschwärze gehen, da erinnerte er sich wieder.

Hatte der alte Bibliothekar an der Miscatonic University, der ihm den vergilbten Lageplan des Tempels für eine unverschämt hohe Summe unter der Hand verkauft hatte, nicht noch ein paar wirre Worte mit auf den Weg gegeben? Einen heidnischen Vers, der noch aus einer Zeit zu stammen schien, in der die Menschen noch nicht an der Spitze der Nahrungskette standen und sich aufführten wie gedankenlose Parasiten?

Fieberhaft kramte Bruckmann in seinen Erinnerungen und als er die Worte in den Tiefen seines Geistes fand, konnte er einen triumphierenden Aufschrei nicht unterdrücken.
Ihm rann der Schweiß unter dem Tropenhelm hervor, als er laut und mit fester Stimme rezitierte:

Bloggaah! Blogaah!
Buchhörohrenfreund!
Lesurgmann und Rorrohfrau!
Bloggaah! Blogaah!
Buchhörohrenfreund!
Rellirhtfrau und Tiezdnemann
Bloggaah! Blogaah!
Buchhörohrenfreund!
Ohret mein Gesprech!

Als die letzte Silbe verklungen war, kam ihm der eigene Atem in der Stille laut vor. Hatte er es richtig aufgesagt? Er war sich dessen fast sicher, aber warum geschah dann nichts?
Hatte der Alte sich einen Scherz mit ihm erlaubt?
Vielleicht hatte eine Betonung nicht gestimmt?
Gerade wollte die Worte ein weiteres Mal aussprechen, mit mehr Inbrunst und mit geschlossenen Augen, da nahm er das Leuchten wahr, das von dem geheimnisvollen Buch ausging.
Er war nicht in der Lage den Blick abzuwenden, als es, wie von Geisterhand berührt, zu vibrieren begann und sich langsam aus der Mauer heraus schob.
Weiter und weiter schien das Buch aus der Mauer gezogen zu werden, und Bruckmann rieb sich die Augen, schlug sich selbst ins Gesicht, weil er einfach nicht glauben konnte, was er sah.

Das Buch hatte jetzt keinen Kontakt mehr zu irgendeinem der anderen und eigentlich hätte es zu Boden fallen müssen, doch stattdessen – er wagte kaum hinzusehen – schwebte es vor ihm in der Luft!
Es drehte sich langsam um die eigene Achse, so lange, bis er die Worte auf dem Einband, die jetzt nicht mehr vor seinen Augen verschwammen, lesen konnte, wenn er sich nur stark genug darauf konzentrierte.

Sie waren winzig klein geschrieben und das Alter der Häute, in die das Buch eingeschlagen war, machte sie nicht einfacher zu entziffern.
Vorsichtig, wie um das Buch nicht zu erschrecken, wie um den geheimnisvollen Zauber nicht zu unterbrechen, holte Bruckmann seine Lupe hervor, und als er das getan hatte, geschah das zweite Wunder.

Das Buch glitt nahe an ihn heran und er wagte es nicht sich zu bewegen, obwohl seine anfängliche Ehrfurcht sich langsam aber sicher in Furcht zu verwandeln begann.

Ihm stockte der Atem als sich der Deckel des Buches hob und Bewegung in die Seiten kam. Eine nach der anderen wurde von unsichtbarer Hand umgeblättert, immer schneller flogen die Seiten und bald waren sie so schnell, dass sie vor seinen Augen verschwammen und ein kühler Luftzug sein schweißnasses Gesicht streichelte.

Dann, mit einem Mal, hörte das Blättern auf.
Er war sich sicher, das Buch wollte ihm etwas mitteilen!
Er hob die Hand mit der Lupe und beugte sich vor.
Letter um Letter tastete er mit den Augen ab und als er die unheilvollen Worte in seinem Kopf zusammengesetzt hatte, barst ein hysterisches Lachen aus ihm heraus.

Ein Lachen so voller Wahnsinn und Schmerz und so laut, dass die Mauern des Bloggertempels, für dessen Entdeckung er so viele Mühen auf sich genommen hatte, für dessen Entdeckung er so vielen Gefahren getrotzt hatte, zu wanken begannen.
Spinnweben, Staub und einzelne Buchseiten rieselten auf ihn herab wie trockener Regen, und als ihn endlich eine schwere Ausgabe von Tolkiens Meisterwerk am Kopf traf und er erschrocken aufschrie - da war der Bann gebrochen.

Er musste raus hier!

Bruckmann begann zu rennen.

Als die Eingeborenen von Bloggonien ihn mehrere Tage später, im Dschungel umher irrend, fanden, war er apathisch.
Mit glasigen Augen wiederholte er einen einzigen Satz immer und immer wieder und auch wenn die Bloggonesen die Bedeutung der Worte nicht verstehen konnten, spürten sie instinktiv das Unheil, das von ihnen ausging.
Noch lange Jahre, nach dem Bruckmann wieder nach Europa zurück gekehrt war, wurde an den blogonischen Feuern flüsternd von ihnen berichtet.
Für ihre Ohren hörten die Worte sich an wie:

„Hör auf zu spinnen, Bruckmann! Sag´doch einfach das Du Blogger suchst, die Deine Hörbücher rezensieren möchten!“

ENDE ;)