Hier findet man mich ebenfalls:

Youtube - Facebook - Twitter

Hier kann man meine Bücher und Hörbücher kaufen:

Amazon - Itunes - Audible - Google Play - Weltbild - Thalia - Kobo - eBook.de - Hugendubel - Buch.de - Bandcamp(!)

 
 

Sonntag, 27. März 2016

A Perfect Day - Vögeln für das bosnische Volk!



Meine Damen und Herren, es mag sein, dass ich gestern etwas zu viel Rotwein intus hatte, aber dieser Film ist einer der besten, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

Und völlig außerhalb meiner Genres. Aber einfach nur Hammer.

Benicio del Torro!
Vögeln für das bosnische Volk!
Ein Fettsack im Brunnen!
Kühe!
Kein Seil!
Bürokratischer Schwachsinn!

Die Dialoge sind extrem witzig, der Film nimmt sich (oberflächlich) nicht zu ernst und Drama, pragmatische Jokes und Galgenhumor liegen so dicht beieinander, da kann man nur staunen!

Lange her, das mich ein Film mal wirklich beeidruckt hat! Empfehlung! :-)

Donnerstag, 17. März 2016

Buchvorstellung: Ready Player One

Titel: Ready Player One
Autor: Ernest Cline



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Ein wahres Feuerwerk aus irrwitzigen Ideen, furioser Action und großer Spannung

Im Jahr 2044 hat die Welt für Wade Watts nichts mehr zu bieten. Und so flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, der in OASIS versteckt ist. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der realen Welt. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem unvorhersehbaren Ende spielt!


Stimmt der Klappentext? Absolut. Was wurde vergessen? Diese Buch ist ein wahres Nerd-Fest! Es gibt so unendlich viele Zitate und Bezüge zur Gaming-Kultur und Musik, dass man nur mit den Ohren schlackern kann, so intelligent in die Story eingebunden...einfach Wahnsinn...entweder hat Cline ein elefantöses Gedächtnis, oder er hat unglaublich exzessiv recherchiert!

Ich mag diese Buch, weil: Es macht platt...Cyberpunk, emotionale, spannende Story und das alles ausnahmsweise mal OHNE übertriebenen Blutdurst und pornographische Gewalt.

Stärken diese Buches: Die Liebe zum Detail. So viel Geduld muss ein Autor erst mal aufbringen.

Schwächen diese Buches: Vermutlich weiß jemand, der noch nie einen Atari ST in freier Wildbahn gesehen hat, mit diesem Werk nicht sooooo viel anzufangen.

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Mittwoch, 16. März 2016

Ein guter Einstieg für das Hexagon der Finsternis! (eBook kostenlos) :-)


Es ist soweit!
Es kostet nichts!
Es macht hoffentlich viel Spaß!
Es ist das Hexagon der Finsternis!


Hier kostenlos herunterladen:






Ich wünsche viel Spaß damit und freue mich über jeden, der den Link teilt oder vielleicht sogar eine Bewertung hinterlässt! :-)


Montag, 14. März 2016

Buchvorstellung: Der Monstrumologe (Romanreihe)

Titel: Der Monstrumologe (Romanreihe)
Autor: Rick Yancey



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will -

Stimmt der Klappentext? Ja, nur verschweigt er mal wieder Kernelemente: Erstens das Verhältnis zwischen Will-Henry und Warthrope. Das ist wichtig und wird im Laufe der Romanreihe immer wichtiger. Zweitens die Tatsache, dass es in diesen Büchern gerne mal blutig zur Sache geht.

Ich mag diese Buch, weil: Monstergeschichten in bester Gothic-Novell-Manier, eine Rahmenhandlung aus der man einen eigenen Roman machen könnte, Abgründe....einfach alles drin was das Herz begehrt.Inklusive genialer Illustrationen!

Stärken diese Buches: Neben der genialen Handlung ist hier vor allem die Sprache zu erwähnen. So schreibt heute fast niemand mehr. Man stelle sich Lovecraft und Poe ohne Schwächen vor, gemischt mit Mary Shelly und Bram Stoker und der stumpfen Brutalität von Edward Lee. Beeindruckend!

Schwächen diese Buches: Tja...auch wieder die Sprache. Wer nur moderne, einfache Kost gewohnt ist, dem wird hin und wieder der Schädel rauchen. Nicht aufgeben, es lohnt sich!

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Sonntag, 13. März 2016

Buchvorstellung: Schneller als der Tod

Titel: Schneller als der Tod
Autor: Josh Bazell



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben...»Schneller als der Tod« ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam – so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt.


Stimmt der Klappentext? Ja, und diesmal ist auch nichts hinzu zu fügen und auch das Name-Dropping kann man so stehen lassen.


Ich mag diese Buch, weil: Es ist wirklich schnell, unterhaltsam und stellenweise so absurd...ach...einfach herrlich!

Stärken diese Buches: Die Dialoge und vor allem die Gedankengänge des Protas. Trocken, fies und schonungslos direkt....saugeil! :-)


Schwächen diese Buches: Man muss diesen Stil mögen. Ein Ganz-oder-Garnicht-Buch. Rosinen rauspicken is nich!

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Donnerstag, 10. März 2016

Buchvorstellung: Kind 44

Titel: Kind 44 (Leo Demidow 1)
Autor: Tom Rob Smith



Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr …


Stimmt der Klappentext? Oh ja, durchaus, aber es wird mal wieder ein wichtiges Element sträflich unterbewertet. Der Roman lebt nicht alleine von Demidows Jagd auf den Kindermörder, sondern von der Gesellschaftsstudie die der Autor hier betreibt.
Denunziantentum und Linientreue prägen die Handlung und verleihen dem Thriller eine zusätzliche Dimension, die ich wirklich beeindruckend finde.
Natürlich fragt man sich, warum ausgerechnet ein britischer Autor dafür prädestiniert sein sollte ein solches Bild über die Stalin-Ära zu zeichnen, aber was dabei herausgekommen ist, nehme ich ihm ab.


Ich mag diese Buch, weil: Es ist spannend, frisch (oder war es zumindest zum Erscheinungsdatum...) und Held Demidow ist ausreichend zerrissen, um von mir gemocht zu werden.

Stärken diese Buches: Bei aller Tiefe recht kompakt, tolle Charakterzeichnung, liest sich praktisch von selbst und reißt mit.

Schwächen diese Buches: Man könnte bestimmt welche finden, wenn man suchen würde...hab ich aber nicht gemacht. ;)

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram? Weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen, mich wieder daran zu erinnern.:-)

Dienstag, 8. März 2016

Detleff Bierstedt

Detleff Bierstedt, ein weiterer meiner persönlichen Lieblinge im Interview.




Montag, 7. März 2016

Buchvorstellung: Der Hexer – The Witcher (Die Geralt-Saga)

Titel: Der Hexer – The Witcher (Die Geralt-Saga)
Autor: Sapkowski




Klappentext (Quelle: Amazon.de):

Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...

Stimmt der Klappentext? Oberflächlich betrachtet schon, aber er erwähnt mit keinem Wort die Tiefe, den genial-trockenen Wortwitz und die politischen Seitenhiebe, die Sapkowski in seinen märchenartigen Episoden und Romanen an den Tag legt.

Ich mag diese Buch, weil: Ich die „Witcher“-Spiele sehr, sehr genial finde und ich absolut überrascht war, wie gut sie Sapkowskis Bücher widerspiegeln. Ja, ich bin ein Mode-Sapkowski-Fan, das gebe ich unumwunden zu und bereue es nicht im geringsten.

Stärken diese Buches: Die Dialoge, die Art wie Fantasy-Klischees mit viel Liebe und Respekt durch den Kakao (oder besser: die Kloake) gezogen werden, die versteckten Witze und Anzüglichkeiten. Habe ich bisher in dieser Form noch nie so gut gelesen wie bei Sapkowski. Und natürlich die Handlung selbst, die ist nämlich bücherübergreifend und ganz wunderbar!

Schwächen diese Buches: Kleine Längen sind vorhanden, aber durchaus zu verschmerzen.

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram: weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen mich wieder daran zu erinnern.:-)

Sonntag, 6. März 2016

Im Buch-Tempel der Todesblogger

Bruckmann betrat den Blogger-Tempel unter größter Vorsicht. Der Dschungel, den er durchquert hatte, die lange Fahrt in dem wurmstichigen Kanu, die Wasserfälle, Krokodile, Raubkatzen und Schlangen und wilden, stets hungrigen Kannibalenstämme – das alles war ein gottverdammter Witz gegen das, was ihn hier erwarten würde. Er atmete tief durch, schob sich den Tropenhelm etwas aus der, langsam höher werdenden, Stirn und entzündete die Fackel.

Der Gang schien, wie der Rest des Tempels auch, gänzlich aus Büchern erbaut worden zu sein, die kunstvoll, und, das spürte Bruckmann instinktiv, mit größtmöglichem Respekt aneinander gefügt worden waren.

Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen, drang immer weiter vor in die buchstabenschwere Dunkelheit. Er konnte im Fackellicht das Ende des Ganges nicht erkennen und bald verlor er jegliches Zeitgefühl. Immer wieder blieb er stehen, bewunderte diesen oder jenen, besonders schönen, Einband, ließ seine Finger über die unzähligen Buchrücken gleiten, die ihn umgaben. All diese Ideen, all die Arbeit, die in jedem einzelnen Baustein des Tempels steckte, all das ließ ihn vor Ehrfurcht erschauern.

Sein Blick fiel auf ein Buch, das sich nicht so recht in die psychedelische, lovecraftsche Symmetrie der Wände einfügen wollte. Auf der rechten Gangseite, ungefähr auf Kniehöhe ragte es, ein winziges Stückchen nur, aus dem Gefüge der Mauer.
Vorsichtig ging er darauf zu, beugte sich hinunter und hielt die Fackel so, dass er die Worte auf dem ledernen Einband lesen konnte. Zunächst hatte er Schwierigkeiten, die blutroten Lettern im flackernden Licht zu entziffern, denn sie entzogen sich ihm auf unheimliche Weise.

Immer wenn er dachte, er habe gerade eines der Wörter entschlüsselt verschwammen die Buchstaben vor seinen Augen.
Er konnte sie nicht fassen, weder die Worte auf dem Einband, noch die Tatsache, dass er es soweit in den Tempel hineingeschafft hatte, nur damit ihn jetzt, jetzt wo er sein Ziel beinahe erreicht hatte, seine Augen im Stich ließen.

Schon wollte er sich abwenden, den Gang hinab, weiter in die allumfassende Druckerschwärze gehen, da erinnerte er sich wieder.

Hatte der alte Bibliothekar an der Miscatonic University, der ihm den vergilbten Lageplan des Tempels für eine unverschämt hohe Summe unter der Hand verkauft hatte, nicht noch ein paar wirre Worte mit auf den Weg gegeben? Einen heidnischen Vers, der noch aus einer Zeit zu stammen schien, in der die Menschen noch nicht an der Spitze der Nahrungskette standen und sich aufführten wie gedankenlose Parasiten?

Fieberhaft kramte Bruckmann in seinen Erinnerungen und als er die Worte in den Tiefen seines Geistes fand, konnte er einen triumphierenden Aufschrei nicht unterdrücken.
Ihm rann der Schweiß unter dem Tropenhelm hervor, als er laut und mit fester Stimme rezitierte:

Bloggaah! Blogaah!
Buchhörohrenfreund!
Lesurgmann und Rorrohfrau!
Bloggaah! Blogaah!
Buchhörohrenfreund!
Rellirhtfrau und Tiezdnemann
Bloggaah! Blogaah!
Buchhörohrenfreund!
Ohret mein Gesprech!

Als die letzte Silbe verklungen war, kam ihm der eigene Atem in der Stille laut vor. Hatte er es richtig aufgesagt? Er war sich dessen fast sicher, aber warum geschah dann nichts?
Hatte der Alte sich einen Scherz mit ihm erlaubt?
Vielleicht hatte eine Betonung nicht gestimmt?
Gerade wollte die Worte ein weiteres Mal aussprechen, mit mehr Inbrunst und mit geschlossenen Augen, da nahm er das Leuchten wahr, das von dem geheimnisvollen Buch ausging.
Er war nicht in der Lage den Blick abzuwenden, als es, wie von Geisterhand berührt, zu vibrieren begann und sich langsam aus der Mauer heraus schob.
Weiter und weiter schien das Buch aus der Mauer gezogen zu werden, und Bruckmann rieb sich die Augen, schlug sich selbst ins Gesicht, weil er einfach nicht glauben konnte, was er sah.

Das Buch hatte jetzt keinen Kontakt mehr zu irgendeinem der anderen und eigentlich hätte es zu Boden fallen müssen, doch stattdessen – er wagte kaum hinzusehen – schwebte es vor ihm in der Luft!
Es drehte sich langsam um die eigene Achse, so lange, bis er die Worte auf dem Einband, die jetzt nicht mehr vor seinen Augen verschwammen, lesen konnte, wenn er sich nur stark genug darauf konzentrierte.

Sie waren winzig klein geschrieben und das Alter der Häute, in die das Buch eingeschlagen war, machte sie nicht einfacher zu entziffern.
Vorsichtig, wie um das Buch nicht zu erschrecken, wie um den geheimnisvollen Zauber nicht zu unterbrechen, holte Bruckmann seine Lupe hervor, und als er das getan hatte, geschah das zweite Wunder.

Das Buch glitt nahe an ihn heran und er wagte es nicht sich zu bewegen, obwohl seine anfängliche Ehrfurcht sich langsam aber sicher in Furcht zu verwandeln begann.

Ihm stockte der Atem als sich der Deckel des Buches hob und Bewegung in die Seiten kam. Eine nach der anderen wurde von unsichtbarer Hand umgeblättert, immer schneller flogen die Seiten und bald waren sie so schnell, dass sie vor seinen Augen verschwammen und ein kühler Luftzug sein schweißnasses Gesicht streichelte.

Dann, mit einem Mal, hörte das Blättern auf.
Er war sich sicher, das Buch wollte ihm etwas mitteilen!
Er hob die Hand mit der Lupe und beugte sich vor.
Letter um Letter tastete er mit den Augen ab und als er die unheilvollen Worte in seinem Kopf zusammengesetzt hatte, barst ein hysterisches Lachen aus ihm heraus.

Ein Lachen so voller Wahnsinn und Schmerz und so laut, dass die Mauern des Bloggertempels, für dessen Entdeckung er so viele Mühen auf sich genommen hatte, für dessen Entdeckung er so vielen Gefahren getrotzt hatte, zu wanken begannen.
Spinnweben, Staub und einzelne Buchseiten rieselten auf ihn herab wie trockener Regen, und als ihn endlich eine schwere Ausgabe von Tolkiens Meisterwerk am Kopf traf und er erschrocken aufschrie - da war der Bann gebrochen.

Er musste raus hier!

Bruckmann begann zu rennen.

Als die Eingeborenen von Bloggonien ihn mehrere Tage später, im Dschungel umher irrend, fanden, war er apathisch.
Mit glasigen Augen wiederholte er einen einzigen Satz immer und immer wieder und auch wenn die Bloggonesen die Bedeutung der Worte nicht verstehen konnten, spürten sie instinktiv das Unheil, das von ihnen ausging.
Noch lange Jahre, nach dem Bruckmann wieder nach Europa zurück gekehrt war, wurde an den blogonischen Feuern flüsternd von ihnen berichtet.
Für ihre Ohren hörten die Worte sich an wie:

„Hör auf zu spinnen, Bruckmann! Sag´doch einfach das Du Blogger suchst, die Deine Hörbücher rezensieren möchten!“

ENDE ;)



Samstag, 5. März 2016

Buchvorstellung: Das Buch Kane

Titel: Das Buch Kane, Sonderbd.
Autor: Karl Edward Wagner

Klappentext (Quelle: Amazon.de):

Kann ja wohl nicht wahr sein....Amazon hat keinen Klappentext für eines meiner am häufigsten gelesenen Bücher?

Stimmt der Klappentext? Werde wohl selbst einen schreiben müssen...

Kane, der Brudermörder. Kane, dazu verflucht nicht zu altern und nur im Kampf sterben zu können. Kane, mit seinem unbedingten Willen zu überleben. Kane, der mal planlos durch die Jahrhunderte treibt und ein anderes mal Nationen in den Untergang reißt.
Denn: alles war er aufzubauen versucht, ist auf die lange Sicht zum Scheitern verurteilt. Seine Kampfeslust und sein schier unbezwingbarer Schwertarm helfen ihm hierbei genau so wenig wie seine unvergleichlicher Intellekt und sein Wissen um die schwarzen Künste.

Ich mag diese Buch, weil: Wie könnte man eine solche Figur nicht lieben. So trotzig wider die Welt und alle ihre Götter, mitunter genial, mitunter depressiv, mitunter vom Ehrgeiz zerfressen, aber stets unbeugsam. Kane hat etwas von dem edlen Bild das man von Luzifer haben könnte, der ewige Rebell eben, der sich stets von neuem hochrappelt, egal wie tief ihn sein Fluch mal um mal in den Abgrund gerissen hat.

Stärken diese Buches: Kane. Schwerter. Magie. Piraten. Politische Intrigen. Mordpläne. Schlachten zu Land und zur See. Blutsteine. Philosophische Dialoge mit Riesen. Monster. Todbringende Liebe.

Jemand sollte die Geschichten um Kane in Stein meißeln.

Schwächen diese Buches: Es erwartet wohl niemand von mir, dass ich hier nach all dem Überschwang etwas hinschreibe, oder? ;)

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram: weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen mich wieder daran zu erinnern.:-)

Freitag, 4. März 2016

Buchvorstellung: Shadowmarch

Titel: Shadowmarch-Reihe
Autor: Tad Williams


Klappentext (Quelle: Amazon.de):
Mit 'Shadowmarch' hat Tad Williams eine faszinierende Welt voller Magie und Geheimnis erschaffen.

Ganz im Norden, die Türme im dichten Nebel, dräut die riesige, labyrinthische Südmarksfeste. Keiner kennt ihr Alter, und jahrhundertelang war sie fast vergessen. Doch nun kann ihre einsame Lage an der Grenze zum unheimlichen Reich der Zwielichtbewohner sie nicht länger schützen.
Südmark wird bedroht.

In der Nebelwelt der Zwielichtzone im Norden wie auch im Reich des machtbesessenen Autarchen im Süden sammeln sich Heere. Und ihr Ziel ist die Südmarksfeste, wo die jungen königlichen Zwillinge, da ihr Vater weit entfernt in Gefangenschaft schmachtet, die Regierungsgeschäfte übernehmen müssen; wo Ferras Vansen, Hauptmann der Königlichen Garde, sich in einer Leidenschaft verzehrt, von der jene, die er zu beschützen hat, nichts ahnen; wo Chaven, der über geheimes Wissen aus den Alten Tagen verfügt, einen magischen Spiegel hütet; und wo der Funderling Chert ein Kind findet - ein Kind, dessen Schicksal ihn ins tiefste Herz des Schattenreiches führen soll.

Stimmt der Klappentext? Schon, aber viel zu kurz.

Ich mag diese Buch, weil: Hat alles was gelungene Fantasy braucht! Grausame Gegenspieler, Helden wider Willen, edle Prinzessin und düsterer Zwillingsbruder inklusive!

Stärken diese Buches: Die „Dunkelelfen“ (hier: Zwielichtler ) mit ihrem alten Groll sind für einen ehemaligen Rollenspieler und Black-Metal-Freund wie mich ein absolutes Highlight, sind sie doch um ein Vielfaches spannender als die eigentlichen Helden der Geschichte... ok, mit Ausnahme von Barrick und seinem dunklen Fluch. ;)

Schwächen diese Buches: siehe den kleinen Artikel über „Otherland“

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram: weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen mich wieder daran zu erinnern.:-)

Mittwoch, 2. März 2016

SCi-Fi-Superheld der ersten Stunde

Gerade hat bin ich über eine Dokumentation über Philip K. Dick gestolpert. Man kann sie auf Arte streamen, und zwar hier:


Ich habe in meinem Leben immer mal wieder Anläufe gemacht, mich in seine Bücher rein zu finden, aber so hunderprotzentig wollte mir es mir nur in Einzelfällen gelingen.
Aber nachdem ich mir diese Doku angeschaut habe, werde ich auf jeden Fall noch einen Versuch starten! :-)


Schönes Zitat:

"Philip K. Dick beschrieb nicht so sehr Horror-Szenarien, sondern viel mehr das unheimliche Gefühl, das alles, was wir für sicher halten, auf Sand gebaut ist."

Buchvorstellung: Shining

Titel: Shining
Autor: Steven King



Klappentext (Quelle: Amazon.de):

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an.
Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.
Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Stimmt der Klappentext? Ja, kann man stehen lassen, auch wenn er vom Shining selbst nicht einen Ton verlauten lässt, und ich denke dass man hätte erwähnen können, das das Ganze einen recht übernatürlichen Touch hat, der weit über die Trivialität eines psychotischen Axtmörders hinaus geht.

Ich mag diese Buch, weil: Die Atmosphäre ist unschlagbar. Das riesige Hotel...dennoch ist die Gesamtsituation klaustrophobisch. Wer lediglich den Film kennt sollte das Buch unbedingt lesen, der Mehrwert und die neuen Erkenntnisse werden atemberaubend sein! :-)

Stärken diese Buches: Es ist ein King. Spannend, geniale, langsame Verwandlung des Bösewichtes. Manche der von den Protagonisten erlebten Visionen / Flashbacks sind umwerfend!

Schwächen diese Buches: Es ist ein King. Manchmal wird viel gelabert. ;)

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram: weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen mich wieder daran zu erinnern.:-)

Bericht einer Überlebenden!

Auch dem Horror in der Taunton Street wurde sich zwischenzeitlich gestellt!

Hier der Bericht einer Überlebenden:


Vielen Dank an Tapsis Buchblog! :-)

Dienstag, 1. März 2016

Buchvorstellung: Kinder des Nebels

Titel: Kinder des Nebels (Die Nebelgeborenen-Reihe)
Autor: Brandon Sanderson



Klappentext (Quelle: Amazon.de):

Seit über eintausend Jahren ist die Welt von Asche bedeckt. Seit über eintausend Jahren herrscht der unsterbliche Lord Ruler und versklavt das Volk der Skaa. Die Hoffnung scheint längst verloren, bis eines Tages ein junger Mann mächtige Fähigkeiten entwickelt und eine Schar von Rebellen versammelt. Sein Plan: Er will sie ebenfalls die Kontrolle über die magischen Kräfte lehren – und den allmächtigen Lord Ruler stürzen…

Der atemberaubende Auftakt einer neuen großen Saga.

Stimmt der Klappentext? Das tut er, allerdings wird er dem Sog, den dieses Werk entwickelt, in keinster Weise gerecht.
Hieß der Kerl wirklich „Lord Ruler“?

Ich mag diese Buch, weil: Das „Magie“-System ungemein kreativ ist und dessen Systematik starke Auswirkungen auf die Handlung hat. Habe in dieser Form noch nie gelesen, dermaßen in sich schlüssig....klasse! Der Rest ist die Geschichte eines edlen oder auch nicht so edlen Widerstandes gegen ein totalitäres System...und damit bekommt man mich schon von ganz alleine auf seine Seite.

Spannend, intelligent, mitreißend - so muss das sein! :-)


Stärken diese Buches: Jede.Seite.

Schwächen diese Buches: Keine entdeckt.

REMEMBER:
1-Das ist nur meine persönliche Meinung! :-)
2-Es gibt keine Punktewertung auf diesem Blog, weil ich hier nur Bücher vorstellen werde, die ich wirklich gut finde – auch wenn es sich vielleicht manchmal nicht so liest.
3-Warum so viel alter Kram: weil ich nie wieder so viel gelesen habe wie in meiner Jugend und mir diese Mini-Rezensionen helfen mich wieder daran zu erinnern.:-)